Es geht weiter voran

BWG setzt städtebauliche Aufwertung fort

Am 27. Juni 2017 trafen sich die Vertreter/-innen der BWG zu ihrer diesjährigen Versammlung in der Burger Stadthalle. Im Grußwort lobte der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Burg, Jens Vogler, die BWG als wichtigen Partner im Stadtumbau, die Neugestaltung in Burg Süd sowie das Synergiepotential der LAGA. Es folgte der Bericht des Vorstandes zum Jahr 2016.

Rund 3,4 Mio. EUR investierte die BWG im vergangenen Jahr. Die Wohnungen in der Breitscheidstraße 21/23 erhielten erstmals Balkone. Weitere Investitionen erfolgten im Südring 9 a – e und 10 a – e (Abriss und Montage der Balkone, Wärmedämmung der Fassaden) und im Südring 13 a – e (Fassadendämmung, Abriss der Loggien) und zur überwiegend grundhaften Sanierung von 112 Wohnungen für die Neuvermietung. Durch Verkauf (61 WE) und Kauf (fünf WE) von Wohnungen reduzierte sich der Wohnungsbestand der BWG auf 1.831 Wohnungen. Die Leerstandsquote im Kernbestand sank zum Stichtag am 31. Dezember 2016 auf 5,7 % (2015: 6,8 %). Im Gesamtbestand stieg sie von 9,3 % auf 9,9 % etwas an, was in absoluten Zahlen einem Leerstand von 181 Wohnungen entspricht (davon 82 nicht in der Vermietung). Die Nachfrage nach den Wohnungen der BWG ist weiterhin sehr gut. Die vom Vorstand vorgestellte Bilanz und der Jahresabschluss 2016 zeigten die BWG als wirtschaftlich stabiles Unternehmen. Auch wenn das Jahresergebnis (2016: – 215.256,88 EUR; 2015: + 673.174,60 EUR) aufgrund höherer Aufwendungen für Instandhaltung, Instandsetzung und Modernisierung sowie außerplanmäßige Abschreibungen durch Entnahmen aus der Sonderrücklage nach DMBilG ausgeglichen werden musste, zeigen Anlagevermögen: 37,6 Mio. EUR (- 1,5 Mio. EUR), Bilanzsumme: 42,8 Mio. EUR (- 1,2 Mio. EUR) und Eigenkapital: 21,5 Mio. EUR (- 0,2 Mio. EUR) mit der sehr guten Eigenkapitalquote von 50,4 %, dass gut mit dem Vermögen der Genossenschaftler gewirtschaftet wurde.

Den von Vorstand und Aufsichtsrat eingebrachten Beschlussvorlagen zum Prüfungsergebnis 2015, dem Jahresabschluss 2016, der Entlastung der Gremien sowie den Änderungen der Satzung und Wahlordnung wurde einstimmig zugestimmt. Die neue Satzung orientiert sich an der Mustersatzung des Gesamtverbands der Wohnungswirtschaft vom Februar 2017. Anlass der Überarbeitung waren Hinweise aus der Praxis sowie die Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung und Literatur. Die neue Satzung enthält keine geänderten finanziellen Verpflichtungen für die Mitglieder! Die Veränderungen der Wahlordnung sind redaktioneller Art und wurden zur Verbesserung der Rechtssicherheit notwendig. Den Mitgliedern der Genossenschaft wird in den nächsten Monaten die neue Satzung und Wahlordnung zugestellt.

Abschließend wählte die Versammlung den Aufsichtsrat neu. Steffen Trost, seit sieben Jahren im Gremium, stellte sich nicht zur Wiederwahl. Ab dem 1. Juli 2017 wird er als Vorstand der Volksbank in Prenzlau arbeiten. Der BWG-Vorstand und die Aufsichtsratskollegen dankten ihm herzlich für die geleistete ehrenamtliche Arbeit. Drei Kandidaten stellten sich der Wahl um diesen Platz im Aufsichtsrat. Norman Ulrich überzeugte im ersten Wahlgang. Die BWG dankt dem Team der PSE für die Organisation der Versammlung und die sehr gute gastronomische Betreuung in der Stadthalle.

Mitglieder und Funktionen im Aufsichtsrat:

Sigrid Schmidt – Aufsichtsratsvorsitzende
Reinhard Thiele – stellv. Aufsichtsratsvorsitzender
Heinz Rochow – Schriftführer
Norman Ulrich

Investitionsplan 2017

Südring 9 a – e, 10 a – e:
barrierefreie Hauszugänge, neue Außenanlagen, Bau einer Feuerwehrzufahrt (Südring 9 a-e)

Südring 13 a – e:
neue Loggien, barrierefreie Hauszugänge, neue Außentreppen

Südring 14 a – e:
neue Loggien, Wärmedämmung der Fassade, Neugestaltung der Hauszugänge und Außenanlagen, Bau einer Feuerwehrzufahrt für beide Wohnblöcke

Breitscheidstraße 25/27 + 29/31:
Balkonanbau

Martin-Luther-Straße 68/69:
Abriss

Sanierung leerstehender Wohnungen zur Neuvermietung

Unsere Historie

Das genossenschaftliche Wohnen in Burg reicht bis in das Jahr 1919 zurück. Damals wurde die „Baugenossenschaft Burg e. G. m. b. H.“ – die spätere GWG Burg – gegründet. Die daraus resultierende „Burger Wohnungsbaugenossenschaft“, erhielt 1954 ihren bekannten Namen „AWG Burg“. Im Jahr 1986 erfolgte die Zusammenlegung mit der GWG Burg sowie die Übernahme der GWG Biederitz.

Mit der Währungs- und Sozialunion ist das Genossenschaftsgesetz ab 1. Juli 1990 in den neuen Ländern in Kraft getreten. Im Zuge des Einigungsprozesses waren wichtige Voraussetzungen für den Fortbestand unserer Genossenschaft zu schaffen. Auf der Vertreterversammlung am 16. November 1990 wurde eine neue Satzung auf der Grundlage des Genossenschaftsgesetzes von den Mitgliedern der AWG Burg beschlossen. Mit der Eintragung in das Genossenschaftsregister am 25. Juni 1991 war die Satzung für alle Mitglieder unserer Genossenschaft rechtsverbindlich. Wer „A“ sagt, der muss auch „B“ sagen – und so wurde aus der AWG Burg die BWG. Viele sagen heute noch AWG – und jeder weiß, wer gemeint ist.

Unsere Leistungen

In unserem umfangreichen Wohnungsbestand von über 1.800 Wohnungen finden Sie fast jede Wohnungsgröße und Ausstattung. Mit vollständig modernisierten Wohnungen in den unterschiedlichsten Stadtlagen von Burg und der Gemeinde Biederitz können wir Ihnen ein breites Spektrum an Wohnraum zur Auswahl anbieten.

An vielen Standorten können Sie einen PKW-Stellplatz anmieten. Alternativ können Sie sich auch für eine Garage aus unserem Immobilienbesitz bewerben. Neben Wohnungen besteht auch die Möglichkeit Büroräume anzumieten.

Wohnungseigentums- und Hausverwaltung
In der Verwaltung nach dem Wohnungseigentumsgesetz betreuen wir derzeit 17 Eigentümergemeinschaften. Für Ihre Anfragen zur Verwaltung Ihres Mehrfamilienhauses in der Form des WEG oder der Hausverwaltung stehen wir für ein Gespräch gern zur Verfügung.

Reparaturservice
Mit unserer eigenen Reparaturabteilung sind wir in der Lage, erforderliche Reparaturen innerhalb unseres Wohnungsbestandes schnell und zuverlässig durchzuführen.

Unsere genossenschaftliche Unternehmensstruktur

Die Vertreterversammlung besteht aus Mitgliedern unserer Genossenschaft. Die Vertreter müssen grundsätzlich Mitglieder unserer Genossenschaft sein und werden in Wahlbezirken von den Mitgliedern unserer Genossenschaft für 4 Jahre gewählt. Jedes Mitglied hat das Recht, sich als Kandidat zur Vertreterwahl zu stellen. Als Vertreter können Sie aktiv an der Gestaltung Ihrer Burger Wohnungsbaugenossenschaft teilnehmen.

Turnusmäßig wird die Vertreterversammlung einmal im Kalenderjahr einberufen; die Zuständigkeiten regelt die Satzung. Hier geben der Vorstand und Aufsichtsrat den Vertretern Bericht über das vorangegangene Geschäftsjahr; die Bilanz und der Jahresabschluss werden zur Beschlussfassung erläutert.

Der Aufsichtsrat von der Vertreterversammlung gewählt und besteht zur Zeit aus 4 Mitgliedern. Zur Vorsitzenden des Aufsichtsrates wurde Frau Dipl-Ing. oec. Sigrid Schmidt gewählt. In der Regel finden 6-mal im Jahr Aufsichtsratssitzungen statt. In der anschließenden gemeinsamen Sitzung mit dem Vorstand berichtet dieser über die aktuellen Angelegenheiten der Genossenschaft. Es werden gemeinsame Beschlüsse gemäß der Satzung beraten und gefasst.

Der Vorstand leitet die Genossenschaft. Herr Diethelm Harp ist für den kaufmännischen und Herr Joachim Gille für den technischen Bereich verantwortlich. Der Vorstand leitet die Genossenschaft in eigener Verantwortung nach den gesetzlichen Bestimmungen, der Satzung, den Beschlüssen der Vertreterversammlung, des Aufsichtsrates und des Vorstandes. Im Rahmen der Unternehmensleitung trifft der Vorstand Entscheidungen für die Entwicklung unserer Genossenschaft, aber auch Festlegungen für das Alltägliche. Der Vorstand ist in vielen Fragen Ihr Ansprechpartner für Anfragen oder Ideen, die Sie im Zusammenhang mit der Genossenschaft oder Ihrer Wohnung an uns richten. Dadurch, dass Sie direkt beim Vorstand vorsprechen können, werden Ihre Angelegenheiten – sofern diese nicht direkt im Gespräch geklärt werden – in den Vorstandssitzungen auf dem kurzen Dienstweg beraten und entschieden.

Die Mitarbeiter in der Verwaltung unserer Genossenschaft sind für unsere Mitglieder persönlich zu den Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle in der Theodor-Fontane-Straße 18 und außerhalb der Öffnungszeiten im Rahmen der täglichen Arbeitszeit telefonisch kompetente Ansprechpartner. In den Mitglieder- und Mietersprechstunden setzen wir auf sachliche und fachlich fundierte Gespräche, die in angenehmer Atmosphäre stattfinden.

Die Mitarbeiter unserer Reparaturabteilung sorgen dafür, dass, wenn doch einmal in einer Wohnung oder am Gebäude eine Reparatur notwendig ist, diese so schnell wie möglich und zur Zufriedenheit der Mitglieder und Mieter durchgeführt wird. Die eigene Reparaturabteilung macht es uns möglich, individuell auf die Mieterprobleme eingehen zu können und nicht selten ist es mehr als nur eine Reparaturdurchführung.

Unserer Bestand
Wir sind der größte Anbieter von Wohnungen in der Stadt Burg. Für unsere Mitglieder bewirtschaften wir einen fast durchgehend modernisierten Wohnungsbestand von mehr als 1.800 Wohnungen in vielen Stadtgebieten. Unsere Angebote umfassen sanierte Altbauwohnungen der Baujahre 1919 – 1936, Wohnungen aus den Baujahren 1954 – 1967 in stark nachgefragten Wohnlagen und preisgünstige, komfortable Wohnungen aus dem Bestand der Plattenbauten. In der Gemeinde Biederitz bewirtschaften wir einen gepflegten Gebäudebestand in der W.-Obermüller-Str., Am Reiherberg und in der Mühlenstraße 20. Neben den Wohnungen vermieten wir Garagen und an vielen Standorten stehen unseren Mitgliedern PKW-Einstellplätze zur Verfügung.

Wir in Burg
Der Stadtumbau ist eine der wichtigsten infrastrukturellen Aufgaben, die es in Zukunft zu lösen gilt. Für unsere Genossenschaft war und wird es auch künftig notwendig und von Vorteil sein, aktiv an dem Prozess des Stadtumbaues mitzuwirken – die Zukunft der Genossenschaft mit langfristigen Entwicklungstendenzen zu sichern und mit dem städtebaulichen Denken zu verbinden.

Unsere solide Finanzpolitik und die nachhaltige Instandsetzung und Modernisierung unseres Wohnungsbestandes sind die Grundlagen unseres erfolgreichen Handelns. In unserem langfristigen Unternehmenskonzept haben wir die wirtschaftliche Grundausrichtung zur Unternehmensfortführung festgeschrieben. Unsere gute Ausgangslage ermöglicht es uns, die wirtschaftliche Existenz aus eigener Kraft langfristig zu sichern. Mit wirtschaftlichen Investitionen ist es uns möglich, sukzessive unser marktfähiges Wohnungsangebot weiter zu entwickeln.