Das im März 2017 vom Landkreis Jerichower Land eingeführte Identsystems mit den drei Gebührenanteilen (Personen-, Behälter- und Leerungsgebühr zzgl. der Kosten für die Bio-Tonne) führte bei der beibehaltenen 14-täglichen Leerung zu keinen oder ggf. nur geringfügig zu Abfallgebühren.

Allerdings haben vereinzelter Mülltourismus und die illegale Ablagerung von Müll auf unseren Grundstücken zugenommen. Besonders negative Beispiele waren die Standorte Südring 5 g, 7 a und die August-Bebel-Straße 2, die zwischenzeitlich teilweise eingezäunt, mit einem Tor versehen und abgeschlossen wurden – mit Erfolg! Allerdings lassen sich nicht alle Standorte so schützen. Die Areale sind einfach zu groß und somit die Kosten zu hoch. Etwa 500.000 EUR würde die Einzäunung der 61 Müllplätze kosten. Eine Alternative wäre die Zusammenlegung und Auflösung von Standorten, die teils weitere Wege zur Folge hätten.

Auch für die Bewohner ist das nicht optimal. Der BWG-Vorstand will dazu detaillierte Lösungen gemeinsam mit den Hausgemeinschaften entwickeln. Vorschläge sind sehr willkommen. Eine weitere Variante wären abschließbare Abfallbehälter – hier steht die Genehmigung durch den Landkreis noch aus. Des Weiteren wurde seit September 2017 die Fa. Zeller beauftragt, den Abfallentsorgungsprozess in Gänze zu optimieren, um Kosten zu sparen. Seitdem werden der gesamte Ablauf, die Sortierung sowie die eingesetzten Behälterarten analysiert. Das Ergebniss wird bis zum Erscheinen des nächsten Magazins vorliegen.

Die BWG ruft alle Mitglieder auf, mit der Abfalltrennung verantwortungsvoll umzugehen und den Sperrmüll rechtzeitig bei der Abfallbehörde anzumelden. Denn Lagerungen auf den Grundstücken der Genossenschaft sind verboten.