Müllentsorgung für ein Wohngebiet verursacht gemeinschaftliche Kosten, welche auf die Betriebskosten umgelegt werden. Dennoch hat jeder Einzelne Einfluss auf deren Höhe.
Wie der Presse im April 2011 zu entnehmen war, weist der Entsorger AJL darauf hin, dass er künftig übervolle Mülltonnen nicht mehr entsorgen wird. Die Tonne bleibt bis zum nächsten Termin stehen. Gleichzeitig ist eine übervolle Tonne eine Ordnungswidrigkeit. Das Ordnungsamt des Landkreises kann hierfür ein Bußgeld in Höhe von bis zu 2.500 Euro erheben! Auch diese Kosten können sich in der Folge in den Betriebskosten wiederfinden. Diese Verfahrensweise betrifft nicht nur Restmülltonnen, sondern auch alle anderen, wie zum Beispiel Papier- und Biotonnen. Der gesammelte Biomüll darf auch nicht in einfachen Plastiktüten entsorgt werden. Plaste und Folien gehören nicht in die Biotonne, sonst stellt die AJL statt der Biotonnen kostenpflichtige Restmüllbehälter auf!

Gemeinschaftliche Verantwortung ist hier also gefragt.
Tipps zum Vermeiden unnötiger
Kosten durch übervolle Tonnen:

1. Umfangreiches, richtiges Trennen des Mülls
2. Ausnutzen des Fassungsvermögens durch
Ausschütten der Mülltüten in die Tonne und
3. Nachstopfen der Tonne
4. Zerkleinern sperrigen Mülls, wie z. B. großer Kartons
5. Bei großen Müllmengen, bei z. B. Umzug, sind Beistellsäcke (Stück 3 Euro) beim Landratsamt erhältlich