So manche Überraschung bei der Heizkostenabrechnung lässt sich vermeiden, wenn man den Verbrauch im Blick behält. Durch die elektronischen Heizkostenverteiler an den Heizkörpern ist dies einfacher, als man denkt. In jeder zentral- oder fernbeheizten Wohnung der BWG erfasst ein elektronischer Heizkostenverteiler am Heizkörper den Verbrauch. Dieses zeigt im automatischen Wechsel neben dem aktuellen Verbrauchswert auch den Vergleichswert des Vorjahres (Stichtag 31. Dezember) mit an. Schauen Sie, z. B. monatlich, einmal nach. Im Vergleich der Werte können Sie in etwa abschätzen, ob Ihre Kosten durch erhöhten Verbrauch steigen, den Ursachen für jeden Raum individuell auf den Grund gehen und Einsparvarianten austesten. Vermuten Sie technische Mängel als Ursache, sollten Sie sich an die BWG wenden.

Bitte beachten Sie: Die Heizperioden liegen insbesondere im 1. und 4. Quartal. Entsprechend fällt der meiste Verbrauch auch in diese Zeit. Der Januarverbrauch sollte also nicht einfach auf das ganze Jahr hochgerechnet werden.

Der Heizkostenverteiler
Der Heizkostenverteiler erfasst den Verbrauch elektronisch und zu einem vorher bestimmten Zeitpunkt, hier also zum 31. Dezember jeden Jahres. Der Wert ist im Gerät gespeichert und kann so auch später abgelesen werden.

Ein paar kurze Spartipps:
1. Jedes Grad weniger spart bis zu sechs Prozent Heizkosten.
2. Raumtemperatur nicht unter 12 °C fallen lassen. Das Aufheizen kostet meist mehr, als die Temperatur zu halten.
3. Kurzes, kräftiges Lüften statt Dauerlüften mit angekipptem Fenster, Heizventile dabei schließen.
4. Heizkörper nicht durch das Sofa, dicke Vorhänge oder Möbel verdecken.
5. Nachts Vorhänge schließen, Rollläden herunterlassen.