Mehr Sicherheit für alle
Wer unterstützt nicht gerne Lebensretter? Eine gute Hilfe ist es, die Wege für die Helfer frei von Unfallquellen zu halten.
Alles, was im Treppenhaus steht oder liegt, birgt die Gefahr eines Unfalls oder kann im Brandfall selbst giftige Rauche erzeugen. Das beginnt beim Blumentopf, einem Paar Schuhe oder dem Fußabtreter. Je größer die Objekte werden, je gefährlicher.

Der Hausflur ist eben im Ernstfall ein Flucht- und Rettungsweg. Wenn es im Haus brennt, der Flur verraucht ist, sieht niemand mehr, was hier steht oder liegt.

Klar ist aber: Was die Helfer aufhält, sie gar zum Stolpern bringt, kann Leben kosten. Dann ist es zu spät. Dies betrifft auch Krankentransporte.

Verhalten im Brandfall
Ruhe bewahren. Brennt es unkontrolliert in der eigenen Wohnung, alarmieren Sie die Feuerwehr. Dann, möglichst, aber ohne sich zu gefährden, alle Fenster schließen, die Wohnung verlassen und die Tür schließen, damit das Feuer nicht in den Hausflur übergreift.

Brennt es an anderer Stelle und im Hausflur ist Rauch, bleiben Sie bitte in der Wohnung und dichten die Wohnungstür mit feuchten Tüchern ab. Der Rauch ist lebensgefährlich! Schließen Sie die Fenster und machen Sie sich hier bemerkbar. Die Einsatzkräfte kommen mit den entsprechenden Hilfsmitteln. Bis dahin schützen Sie sich mit feuchten Tüchern vor Mund und Nase.

Rauchmelder bis 2015
2012 – Ende 2015 stattet die BWG alle Wohnungen im Bestand mit Rauchmeldern aus. Hintergrund ist die in der Landesbauordnung im Dezember 2009 festgelegte Rauchmelderpflicht in allen Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren. Die notwendige Wartung der Geräte erfolgt kostengünstig zusammen mit dem Ablesen der Heizverbräuche und wird über die Betriebskosten abgerechnet. Selbstmontierte Geräte sind ausgeschlossen.

Beim Notruf 112 sind folgende Angaben wichtig:
Wo ist etwas geschehen?
Was ist geschehen?
Wie viele Leute sind betroffen?
Wer meldet?

Warten Sie auf Rückfragen!