Altpapier ist heute mit einem Anteil von 67 % der wichtigste Rohstoff für die Papierherstellung. Die Fasern lassen sich bis zu fünf Mal recyceln. Und das kommt unserer Umwelt zugute, da die Produktion von Recyclingpapier Wasser spart und den CO²-Ausstoß reduziert.

Im Wertstoffkreislauf ist jeder Haushalt ein Bestandteil und Altpapierproduzent. Damit der Recyclinggedanke richtig umgesetzt werden kann, müssen Papier und Pappe sorgsam von anderem Müll getrennt werden und in der dafür vorgesehenen blauen Tonne landen. Wird das Fassungsvermögen der blauen Tonne aber nicht ausgenutzt, geht wertvoller Platz verloren und weiteres Papier landet vielleicht ebenfalls im Restmüll, der gesondert entsorgt werden muss, oder sogar neben dem Müllbehälter. In diesem Fall ist die Ordnung und Sauberkeit des Wohnhauses bedroht. In jedem Fall entstehen zusätzliche Kosten, die auf die Betriebskosten für alle Hausbewohner umgelegt werden.

Deshalb:
1. Altpapier sorgsam trennen
2. Tonne nachstopfen und sperriges Altpapier zerkleinern
3. Ist die Tonne voll: Altpapier erstmal in ihrem Keller zwischenlagern und beim nächsten Mal entsorgen.

Das sind die Grundregeln, die für jede Art von Müll gelten. Und hier ist jeder einzelne Hausbewohner in der Verantwortung! Ein bewusstes Müllentsorgungsverhalten – nicht nur beim Altpapier – hilft dabei, einen Beitrag zur Umwelt zu leisten und für die gesamte Hausgemeinschaft Geld zu sparen.

Übrigens:
Bereits beim Einkaufen können Sie bewusst zusätzlichen Müll umgehen. Lassen Sie doch einfach überflüssige Umverpackungen direkt bei den Händlern. Hier stehen meist schon Abfallbehälter zur Entsorgung bereit. Das spart Ihnen Zeit und Aufwand!