Historie

Wir über uns - von der AWG zur BWG eG!

Das genossenschaftliche Wohnen in Burg reicht bis in das Jahr 1919 zurück, damals wurde
die „Baugenossenschaft Burg e.G.m.b.H." - die spätere GWG Burg - gegründet. Die Burger
Wohnungsbaugenossenschaft eG wurde 1954 unter dem bekannten Namen „AWG Burg"
gegründet. 1986 erfolgte die Zusammenlegung mit der GWG Burg und die GWG Biederitz
wurde übernommen.

Mit der Währungs- und Sozialunion ist das Genossenschaftsgesetz ab 1. Juli 1990 in den
neuen Ländern in Kraft getreten. Im Zuge des Einigungsprozesses waren wichtige Voraus-
setzungen für den Fortbestand unserer Genossenschaft zu schaffen. Auf der Vertreterver-
sammlung am 16. November 1990 wurde eine neue Satzung auf der Grundlage des Genos-
senschaftsgesetzes von den Mitgliedern der AWG Burg beschlossen. Mit der Eintragung in
das Genossenschaftsregister am 25. Juni 1991 war die Satzung für alle Mitglieder unserer
Genossenschaft rechtsverbindlich.

Wer A sagt, der muss auch B sagen - und so wurde aus der AWG Burg die BWG eG.
Viele sagen heute noch AWG - und jeder weiß, wer gemeint ist.

Unsere Unternehmensstruktur

Die Vertreterversammlung besteht aus Mitgliedern unserer Genossenschaft. Die Vertreter
müssen grundsätzlich Mitglieder unserer Genossenschaft sein und werden in Wahlbezirken
von den Mitgliedern unserer Genossenschaft für 4 Jahre gewählt. Jedes Mitglied hat das
Recht, sich als Kandidat zur Vertreterwahl zu stellen. Als Vertreter können Sie aktiv an der
Gestaltung Ihrer Burger Wohnungsbaugenossenschaft eG teilnehmen.

Turnusmäßig wird die Vertreterversammlung einmal im Kalenderjahr einberufen; die Zu-
ständigkeiten regelt die Satzung. Hier geben der Vorstand und Aufsichtsrat den Vertretern
Bericht über das vorangegangene Geschäftsjahr; die Bilanz und der Jahresabschluss
werden zur Beschlussfassung erläutert.

Der Aufsichtsrat besteht aus 4 Mitgliedern, die von der Vertreterversammlung gewählt wer-
den. Die Vorsitzende des Aufsichtsrates ist Dipl-Ing. oec. Sigrid Schmidt. In der Regel finden
6-mal im Jahr Aufsichtsratssitzungen statt. In der anschließenden gemeinsamen
Sitzung mit dem Vorstand berichtet dieser über die Angelegenheiten der Genossenschaft.
Es werden gemeinsame Beschlüsse gemäß der Satzung beraten und gefasst. Der Vorstand
leitet die Genossenschaft. Diethelm Harp ist für den kaufmännischen und Joachim Gille für den
technischen Bereich verantwortlich.

Der Vorstand leitet die Genossenschaft in eigener Verantwortung nach den gesetzlichen
Bestimmungen, der Satzung, den Beschlüssen der Vertreterversammlung, des Aufsichtsrates
und des Vorstandes. Im Rahmen der Unternehmensleitung trifft der Vorstand Entscheidungen
für die Entwicklung der BWG eG, aber auch Festlegungen für das Alltägliche. Der Vorstand ist
in vielen Fragen Ihr Ansprechpartner bei Anfragen oder Ideen, die Sie im Zusammenhang mit
der Genossenschaft oder Ihrer Wohnung an uns richten. Dadurch, dass Sie direkt beim Vor-
stand vorsprechen, können Ihre Angelegenheiten - sofern diese nicht direkt im Gespräch mit
Ihnen geklärt werden - in den Vorstandssitzungen auf dem kurzen Dienstweg beraten und
entschieden werden.

Die Mitarbeiter in der Verwaltung unserer Genossenschaft sind für unsere Mitglieder persön-
lich zu den Öffnungszeiten unserer Geschäftsstelle in der Theodor-Fontane-Straße 18 und
außerhalb der Öffnungszeiten im Rahmen der täglichen Arbeitszeit telefonisch kompetente
Ansprechpartner. In den Mitglieder- und Mietersprechstunden setzen wir auf sachliche und
fachlich fundierte Gespräche, die in angenehmer Atmosphäre stattfinden.

Die Mitarbeiter unserer Reparaturabteilung sorgen dafür, dass, wenn doch einmal in einer
Wohnung oder am Gebäude eine Reparatur notwendig ist, diese so schnell wie möglich
und zur Zufriedenheit der Mitglieder und Mieter durchgeführt wird. Die eigene Reparatur-
abteilung macht es uns möglich, individuell auf die Mieterprobleme eingehen zu können
und nicht selten ist es mehr als nur eine Reparaturdurchführung.

Wie sieht die Zukunft unserer Genossenschaft aus?

Unsere solide Finanzpolitik und die nachhaltige Instandsetzung und Modernisierung unseres
Wohnungsbestandes sind die Grundlagen unseres erfolgreichen Handelns. In unserem lang-
fristigen Unternehmenskonzept haben wir die wirtschaftliche Grundausrichtung zur Unter-
nehmensfortführung festgeschrieben. Unsere gute Ausgangslage ermöglicht es uns, die
wirtschaftliche Existenz aus eigener Kraft langfristig zu sichern. Mit wirtschaftlichkeits-
orientierten Investitionen ist es uns möglich, sukzessive ein marktfähiges Wohnungs-
angebot weiter zu entwickeln.

Der Stadtumbau ist eine der wichtigsten infrastrukturellen Aufgaben, die es in den nächsten
Jahren zu lösen gilt. Für unsere Genossenschaft war und wird es auch künftig notwendig
und von Vorteil sein, aktiv an dem Prozess des Stadtumbaues mitzuwirken - die Zukunft
der Genossenschaft mit langfristigen Entwicklungstendenzen zu sichern und mit dem
städtebaulichen Denken zu verbinden.

In dem ausschließlich mit Plattenbauten der Jahre 1977-1984 errichteten Wohngebiet Burg-
Süd wurde der Wohnungsbestand bis Mitte 2009 durch den Abriss von 218 Wohnungen
verringert. Diese Abrissmaßnahmen haben einen durchaus positiven Nachfolgeeffekt
für das Wohngebiet. Mit Bestandsaufwertungen tragen wir dazu bei, dass nach und nach
das Betongrau den neuen farben frohen Fassaden weichen wird.

Die anderen Wohnstandorte der Burger Wohnungsbaugenossenschaft eG in der Stadt Burg
werden in der Stadtentwicklungskonzeption grundsätzlich als stabil und entwicklungsfähig
angesehen, Abriss oder Rückbaumaßnahmen sind nicht vorgesehen. Als Vorstand setzen wir
all unsere Kräfte für das Wohl unserer Genossenschaft und unserer Mitglieder ein, damit wir
Ihnen ein gutes und sicheres Wohnen in Ihrer Burger Wohnungsbaugenossenschaft eG
auch in Zukunft garantieren können!

Unsere Wohnungen

Wir sind der zweitgrößte Anbieter von Wohnungen in der Stadt Burg. Für unsere Mitglieder
bewirtschaften wir einen Wohnungsbestand von 2.143 Wohnungen in den Stadtgebieten:

- Burg-Süd
- Burg-Nord
- Burg-Zentrum
- an Einzelstandorten in Burg
- an Einzelstandorten in Biederitz

Unsere Angebote umfassen sanierte Altbauwohnungen der Baujahre 1919-1936, Wohn-
gebäude der Baujahre 1954-1967 in stark nachgefragten Wohnlagen und preisgünstige,
komfortable Wohnungen aus dem Bestand der Plattenbauten. Neben den Wohnungen
vermieten wir 117 Garagen und an vielen Standorten stehen unseren Mitgliedern PKW-
Einstellplätze zur Verfügung.







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